Hauff Ladenbau gründet Digital-Abteilung

Die analoge Ausstellung wird zum Smart Showroom

Das Verkaufen der Zukunft ist digital – und der Aufholbedarf der Baustoffbranche ist enorm. Bisher fehlte es allerdings an ganzheitliche Lösungen. HauffDigital bietet als erstes Unternehmen digitale Konzepte mit einer integrationsfähigen Systemlandschaft für Handwerk,
Handel und Industrie an. Damit wandeln sich analoge Verkaufsräume zu smarten Showrooms und vernetzen die Off- und Online-Welten.

„Alle Akteure der Baustoffbranche, müssen sich strategisch auf das durch die Digitalisierung nachhaltig veränderte Kaufverhalten einstellen“, so Patricia Hauff, Strategie-Chefin bei HauffDigital. „Eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung gelingt nur, wenn man die Konsumentenbedürfnisse versteht und daraus kundenorientierte, innovative Lösungen entwickelt.“ Patricia Hauff verkörpert nicht nur die dritte Unternehmergeneration bei Hauff Ladenbau, sondern auch den modernen Konsumententypus. Dieser shoppt selbstverständlich online, nutzt sein Smartphone zum Einkaufen und visuelle soziale Medien wie Instagram, Pinterest und Youtube als Inspirationsquelle.

HauffDigital: Die digitalen Branchenpioniere

Kaum jemand hat in der Planung und dem Bau von erfolgreichen Verkaufsausstellungen für die Baustoffbranche mehr Erfahrung als Ulrich Hauff. „Es waren schon immer die Wünsche des Konsumenten, die wir ins Zentrum unserer Entwicklungen gestellt haben und mit denen wir immer wieder Innovationen im Ausstellungsbau etabliert haben. Genau diese Wünsche haben zu der Entscheidung geführt, mit HauffDigital einen Unternehmensbereich zu gründen, der sich ausschließlich damit befasst, die Baustoffausstellungen digital fit für die Zukunft zu machen,“ erklärt Ulrich Hauff sein neues Geschäftsmodell HauffDigital. „Der digitale Wandel bietet der Baustoffbranche enorme Chancen, den Kunden Mehrwerte zu bieten und sich gleichzeitig durch die effiziente Nutzung integrierter Daten, Technologien und Prozesse Wettbewerbsvorteile und neue Ertragspotenziale zu erschließen,“ so Hauff. Um daraus marktfähige Lösungen zu entwickeln, arbeitet bei HauffDigital ein interdisziplinäres Experten-Team zusammen. So verschmelzen das Beste aus der Welt des analogen Ausstellungsbaus mit den besten Lösungen aus dem Online-Kauf und -Handel.

Das MACH Möbelsystem: vom Point of Sale zum Point of Emotion

Der stationäre Baustoffhandel bietet den Kunden mit der Digitalisierung seiner Verkaufsräume etwas, was das Internet alleine nicht kann: Der Kunde erlebt hier die Gesamtlösung seines Bau- und Sanierungsvorhabens in einem realen Umfeld gepaart mit den Annehmlichkeiten der digitalen Welt. Die Digitalisierung der Präsentationsmöbel ist der erste Schritt in die Zukunft des Verkaufens. Hauff hat mit den digitalen MACH Möbeln ein System entwickelt, das den Wunsch des Kunden nach Gestaltungsvorschlägen und Ideen für sein Projekt mit der interaktiven Produktauswahl im Verkaufsraum vernetzt. MACH1 ist ein interaktiver Bodenschrank, der den Kunden pro Materialauszug eine emotionale Raumsituation als Anwendungsbeispiel auf einem handelsüblichen Monitor zeigt und die zentrale Frage der Kunden danach beantwortet, wie die Fliese oder das Parkett im Wohnraum oder Bad tatsächlich aussieht. Auch die Präsentation einer Bildserie in einer DIASchleife ist möglich. Die Raumbilder vergrößern quasi die Ausstellung, als ob reale Anwendungsbeispiele im Verkaufsraum wären. Das steigert die Attraktivität und bietet die Chance, gezielt mehr hochwertige Materialien zu verkaufen. Das Präsentationssystem MACH1 funktioniert daher sehr gut als Stand-alone-Lösung und ist ideal für Handwerker mit eigener Musterpräsentation oder kleinere Ausstellungen geeignet. MACH2 ist die nächste Stufe der Kundenorientierung. Neben dem digitalen Bodenschrank befindet sich eine Bedienstele mit Touchdisplay, über das der Kunde intuitiv nicht nur sein Projekt, sondern auch seine Stilrichtung auswählen kann. Pro Materialmuster werden den Kunden nun mehrere hochwertige Raumbilder mit Anwendungsbeispielen für das gewählte Projekt in seiner Stilrichtung angezeigt. Diese Raumbilder können durch den Anwender der MACH Systeme zur Verfügung gestellt oder als Komplett-Service durch HauffDigital erstellt werden. Die Kunden erhalten neben Gestaltungsideen auch sämtliche Informationen wie Farbvarianten und verfügbare Formate zum Produkt. So gelangen die Kunden unterhaltsam und viel schneller zu einer Kaufentscheidung. Die MACH Sensorik lässt sich sogar in vielen Möbelserien von Hauff nachrüsten, sodass auch für bestehende Verkaufsräume mit einer überschaubaren Investition der Schritt in die digitale Zukunft gelingt.

Budgetrechner BAUGENIUS: Der Brückenschlag zwischen
Offline und Online

Alle MACH Möbel sind mit Sensoren ausgestattet und über eine LAN-fähige Software mit einem PC vernetzt. Mit der Online- Software BAUGENIUS FLIESE bietet HauffDigital ein effizientes Werkzeug zur automatischen Kundengewinnung und Verkaufsunterstützung an. Der Budgetrechner wird auf der Homepage des Handwerkers oder Baustofffachhandels integriert. Während der Internetrecherche nach passenden Produkten und Dienstleistungen wird er von potentiellen Kunden gefunden und lenkt diese gezielt in die stationäre Ausstellung. Der komfortable Budgetrechner BAUGENIUS FLIESE beinhaltet Abfrageprofile zum Projekt und den Budgetvorstellungen, die sich intuitiv bedienen lassen. Neben Bildern mit Gestaltungsideen bietet BAUGENIUS FLIESE eine Sofort- Preiskalkulation sowie eine direkte Anfragemöglichkeit per E-Mail an. Außerdem finden potenzielle Kunden Kontakt, Öffnungszeiten und Standort mit Routenplaner. Die Erstanfragen sind durch BAUGENIUS bereits so qualifiziert, dass viel Zeit in der Beratung eingespart und eine selektive Auswahl der lukrativsten Anfragen vorgenommen werden kann. HauffDigital entwickelt den Budgetrechner BAUGENIUS kontinuierlich weiter, sodass neben der Fliese viele weitere Baustoffe und zusammenhängende Gewerke wie Sanitär und Elektrik inklusive der Stundenlöhne und Materialkosten mit individuellen Kalkulationswerten berechnet werden können. Das wird dem Handel die Möglichkeit bieten, seine Profikunden komfortabel mit einzubinden und viele aufwändige Abläufe wie die Kalkulationen zu automatisieren. „Wir starten heute bereits mit einer vielfach erprobten Software, die wir durch die Anforderungen unserer Kunden ständig weiterentwickeln,“ erklärt Patricia Hauff. “Unser Ziel ist es, der Partner für den digitalen Verkaufserfolg zu sein.“ Dazu bietet HauffDigital ein umfassendes Dienstleistungspaket aus technischem Support, Schnittstellen-Programmierung, Softwareentwicklung, Bild- und Datenverwaltung und Online- Werbung an.

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