tradico AG „Speed Up Your Business” – Ein linker Haken für gewöhnliche Zahlungsziele

Ein redaktioneller Beitrag für die Ausgabe 7 der ALSO POINT.

Wenn Banken an ihre Förderungsgrenzen stoßen, ist sie zur Stelle und macht das scheinbar Unmögliche möglich¬: die tradico AG. Bereits nach knapp zwei Jahren am Markt ist sie Europas schnellster Online-Finetrader. „Wir sehen uns als Robin Hood des Mittelstands“, sagt CEO und CO-Founder Manuel Hehle. Bei Weitem nicht so umstritten, sondern richtig clever, sagen wir, und haben dem Jungunternehmen in diesem Jahr den ALSO Start-Up Award verliehen.

Finetrading für mehr Flexibiliät

FinTech Start-Ups aus den verschiedensten Sektoren boomen in Deutschland seit einigen Jahren. Finetrading – tradicos Steckenpferd – gilt als hervorragende Finanzierungsform des Umlaufkapitals für KMUs, da es fallweise eingesetzt wird und somit keine starren Verträge voraussetzt. Finetrader schalten sich zwischen Lieferant und Käufer und finanzieren die verhandelte Bestellung vor. Auf diese Weise wird es für Unternehmen einfacher, ihre Liquidität individuell zu steuern.

Doch was genau ist das Erfolgsrezept von tradico? Kurz und knapp: Das Unternehmen gibt seinen Kunden als Online-Finetrader die Möglichkeit, Zahlungsziele um bis zu 120 Tage zu verlängern. So kann jedes Working Capital optimal eingesetzt werden.

„Speed Up Your Business“ ist mehr als ein Slogan

Speed, beziehungsweise Geschwindigkeit, ist das Schlüsselwort! tradico-Kunden erfahren nach der Registrierung im Online-Portal innerhalb von 30 Sekunden, ob eine Finanzierung für ihr Unternehmen möglich ist. Zusätzliche Zeitersparnis bringt die Tatsache, dass der gesamte Vorgang online abgewickelt wird. Dadurch müssen weder beim Kunden noch beim Lieferanten neue Prozesse integriert werden und KMU können sich voll und ganz darauf konzentrieren, ihre Wettbewerbsfähigkeit auszubauen.

Zwei Modelle für erfolgreiche Unternehmensfinanzierungen

Wenn ein Kunde nicht rechtzeitig zahlt, kann das für KMU schnell bedrohlich werden, da Einkäufe und/oder Warenlieferungen möglicherweise nicht mehr finanziert werden können. Mit Hilfe von Finetrading entgeht der Kunde diesem Ausfallrisiko.
tradico hat gleich zwei Optionen im Repertoire von denen sowohl Direktkunden als auch Lieferanten gleichermaßen profitieren:


a) Mit der Option ‚Einkaufsfinetrading‘ kauft tradico die Ware direkt nach der Bestellung. Der Lieferant liefert an den vom Kunden gewünschten Standort. Der tradico-Kunde zahlt die Ware dann erst spätestens drei Monate nach Lieferung. Idealerweise sind die Endprodukte zu diesem Zeitpunkt bereits verkauft.

b) Absatzfinetrading‘ ist die Lösung, für die unmittelbare Zahlungseinnahme ausgelieferter Waren. Nachdem die Konditionen mit den Endkunden abgestimmt wurden, verkauft das Unternehmen die Ware direkt an tradico – und tradico zahlt sofort. Die AG verkauft die bestellte Ware wiederum an den vorbestimmten Endkunden und räumt diesem im selben Zuge ein verlängertes Zahlungsziel ein.


„Wir machen es günstig, wir machen es schnell, wir machen es online“

CEO und Co-Founder Manuel Hehle hat vor der Gründung von tradico in 2015 selbst zwölf Jahre Firmenkunden im Bankensektor betreut und weiß, dass es für Unternehmen immer schwieriger wird, Unterstützung zu bekommen. „Ich habe viele tolle Unternehmen mit super Ideen betreut, aber viel zu häufig musste ich diesen dann mitteilen, dass wir sie nicht unterstützen können“, so Hehle. „Also habe ich mich auf die Suche nach einer Möglichkeit gemacht, diesen Unternehmen unter die Arme zu greifen. Ich habe viele unterschiedliche Geschäftsmodelle analysiert, bis ich auf Finetrading gestoßen bin“, erklärt der tradico-Chef und fügt hinzu, „heute kann ich sagen, unsere drei wichtigsten USPs sind: wir machen es günstig, wir machen es schnell und wir machen es online.“

Kunden zahlen für Wareneinkäufe monatlich ab 1 %. Effektiv werden diese allerdings schon durch den Skonto beglichen, welchen sich der Kunde im Normalfall gar nicht hätte leisten können. 2016 hat die AG mit dem Online-Modell so 22 Millionen Euro Umsatz gemacht.

ALSO & tradico – eine vielversprechende Kombi

Nicht nur für ALSO Kunden und Reseller bietet die tradico AG als FinTech-Unternehmen einen unheimlichen Mehrwert. Auch innerhalb der Partnerschaft können weitere Erfolge für das Start-Up erwartet werden. „Die ALSO ist für uns ein großer, starker Partner, um möglicherweise bald auch international Fuß fassen zu können“, sagt Hehle.

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